Aufbau & Gestaltung

 

 

    Im hinteren Teil des Pflanzenterrarium sollte eine Erhöhung von Steinen entstehen. Um auf eine bestimmte Höhe zu kommen entschied ich mich für einen Unterbau aus Styropor, anstatt für einen komplett ansteigenden Steinaufbau. Somit ist die Sicherheit gegeben, das der Druck vom Gewicht der Gesteinsbrocken auf die Bodenglasplatte abgefangen wird. Ebenso wird dadurch verhindert, das die Steine mit der Zeit ins Substrat einsinken können. Schon beim Aufbau der Styroprplatten sollte man darauf achten, auch Lücken bzw Hohlräume zu schaffen, in denen dann Pflanzen zwischen den obersten Steinen gepflanzt werden können.

 

 

Bild zeigt den Grundaufbau für den hinteren Bereich. Experimentieren sie auch mit den Planzen, somit bekommt man eine bessere Vorstellung, wo am Ende die Pflanzen ihren Platz finden werden.
Bild zeigt den Grundaufbau für den hinteren Bereich. Experimentieren sie auch mit den Planzen, somit bekommt man eine bessere Vorstellung, wo am Ende die Pflanzen ihren Platz finden werden.

 

 

Nachdem  das Grundgerüst, welches als Auflagefläche für die oberste, letzte Steinschicht dient, fertig gestellt ist, füllt man die Kakteenerde soweit ein, bis die unterste Styroporlage leicht bedeckt ist. Nun werden die ersten Steinbrocken so angebracht, das die nächst höheren Styroporlagen verdeckt werden und somit von vorn nicht mehr sichtbar sind. Sie funktionieren gleichzeitig wie eine Wand, damit  wenn die nächste Substratschicht zwischen und hinter die Steinaufbauten eingebracht wird, nicht nach vorn wieder weg kann. Nun werden die letzten flachen Steine auf die obere Styroporlage aufgelegt. Alle Hohlräume, von der Rückwand an beginnend, füllt man mit Kakteenerde auf. Aufpassen das auch wirklich alle Hohlräume mit Erde befüllt werden. Drücken sie deshalb immer wieder das Substrat mit den Fingern hinter die Styroporwand nach unten. Nun kann hier schon bepflanzt werden.

 

 

    Lücken zwischen den Gesteinswänden füllen wir nun ebenfalls vorsichtig auf. Somit steht unsere kleine Hügelwand. Überschüssige Erde wird mit einem stärkeren breiten Pinsel von den Steinen entfernt und wir schaffen somit gleich ein kleines Gefälle zum Bodensubstrat. Zum Schluß noch den vorderen Bereich wenn nötig, mit Kakteenerde auffüllen, mit einem leichten Anstieg nach hinten. Somit bekommt die kleine Steinwand noch mehr Halt und Stabilität.

 

                                                                 - GESCHAFFT !!! -

 

 

Kakteenterrarium
Kakteenterrarium

 

    Jetzt können alle anderen Pflanzen ins Terrarium. Einzelne Steine zwischen den Pflanzen geben dem Gesamtbild eine besondere Note. Wenn man möchte, kann man zum Schluß auch noch eine dünne Schicht feinen Quarzkies als Deckschicht einbringen.

 

 

Tipp:

    Gießen sie ihre Kakteen und Sukkulenten nicht noch Tage vorher, wenn sie diese einpflanzen wollen. Sie bekommen dann ausreichend Wasser nach dem pflanzen, damit sich die neue Erde um den gesamten Wurzelballen einspült!

 

   Die hintere Rückwand können sie nach belieben gestalten. Mit fertigen Felswänden aus dem Handel oder in Eigeninitiative. Tips und Anregungen findet man viele im Internet. Für eine Tiefenwirkung, wie in meinem Pflanzenterrarium, würde sich eine Folie, entsprechend dem Pflanzenthema, hervorragend eignen. Diese sind ebenfalls in Zoogeschäften oder über Internet erhältlich. Selbstklebende Folien natürlich noch bevor das Terrarium an seinen entgültigen Platz gestellt wird, an der Glasrückwand dahinter aufkleben.

 

 

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