Ferocactus emoryi

Ferocactus emoryi
Ferocactus emoryi

Systematik (Quelle: wikipedia):


   Kerneudikotyledonen
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Eigentliche Kakteen (Cactoideae)
Tribus: Cacteae
Gattung: Ferocactus
Art:
Ferocactus emoryi (Engelm.) Orcutt

Synonyme :

  • Echinocactus emoryi Engelmann & Bigelow 1856
  • Echinocactus covillei Berger1929
  • Ferocactus covillei Britton & Rose 1922
  • Ferocactus emoryi var. covillei Britton & Rose 1988

 

weitere Foto - Link:

 

 

Wissenswertes: 

 

George Engelmann beschreib  Echinocactus emoryi erstmals im Jahr 1848. Er vergab hier den Namen gleich zwei mal.- Einer Spezies im Osten und einer anderen in Süd-Westen von Arizona.- Für die Spezie im Osten von Arizona wurde seine Bezeichnung als ungültig zurückgewiesen, welche den botanischen Namen Ferocactus wislizeni trägt.  

 

Es werden die folgenden Unterarten unterschieden:

  • Ferocactus emoryi subsp. emoryi
  • Ferocactus emoryi subsp. rectispinus (Engelm. ex J.M.Coulter) N.P.Taylor

Jedoch ist man sich derzeit noch nicht richtig einig über die Unterarten, da sich einige in Aussehen, Blüte und Bedornung unterscheiden. Südlich von Aja blühen diese Pflanzen rötlich und bei Sonora gelblich-orange. Interessant ist aber auch, das schon Ferocactus emoryi mit zwei unterschiedlichen Farben auf einer Pflanze gesehen wurden. (siehe: www.desertmuseum.org)

► Für die rot blühende Varietät des Ferocactus emoryi wurde im November 2005 (CSI 20:16) der Name Ferocactus emoryi ssp. covillei (Britton & Rose) Hunt & Dimmitt veröffentlicht.

 

Von den Seri, einem mexikanischen Indianerstamm im mexikanischen Bundesstaat  Sonora, wird Ferocactus emoryi medizinisch und die jungen Dornen zur Herstellung von Gesichtsfarben verwendet.

Links: - Buchempfehlung (engl.); - Food (engl.)

 

Herkunft:

 

Vereinigten Staaten

- in den mexikanischen Bundesstaaten

  • Sonora
  • Sinaloa (nördlich)
  • Baja California Sur

 - südwestlich im Bundesstaat Arizona

  • bei  Ajo
  • so wie in den Wüsten (sie Karte unten): Yuma, Pima und Maricopa

Beschreibung

 

Wuchsform:
  • sehr langsam wachsend; bildet pro jahr nur ein bis zwei Areolen aus
  • im jungen Stadium kugelförmig, im Alter gestreckt nach oben
  • können in Natur einen Durchmesser von weit über 60cm und dabei eine Höhe über 2 Meter erreichen
Aussehen: im Jungstadium 
  • sehr auffällig gehöckert; große gelbliche bewollte Areolen
im Alter
  •  ca. 15-32 Rippen, bis 5cm tief und breit
  • gelbliche Areolen nehmen einen grauen Frabton an und ziehen sich zurück
Dornen:

Randdornen

  • 6-9 Stück, sternförmig angeordnet, gerade oder leicht gebogen
  • etwa ¾ so lang wie der Mitteldornen, rötlich-grau oder hornfarben

Mitteldorn:

  • einen länglich, rund - manchmal abgeflacht, gerade gerichtet oder gehakt
  • 4-10cm lang, rötlich-grau oder hornfarben
Blüte:
  • gelblich-orange (Sonora), rot oder rötlich (Gebiete in Arizona)
  • trichterförmig
  • ca. 7 cm lang und 5 cm breit, breite Schuppen am Ovarium und der Röhre
  • Juli / September
  • Blüte ca. 5 Tage offen
Sonstiges:
  • eine Nektardrüse  liefert  Ameisen eine Nahrungsquelle; somit werden die junge Epidermis und Blüte vor am bodenlebenden Frassfeinden weitestgehend geschützt; nur durch flugfähige Insekten und Vögel kann somit eine Pollenübertragung erfolgen, dadurch kann auch in weite Entfernung eine Befruchtung stattfinden

Ansprüche

 

Standort / Licht:
  • verträgt volle Sonne
  • heller Standort im Winter
PH-Wert & Boden:
  • mineralisch
  • sehr durchlässiges Substrat
  • wächst auf felsigen Berghängen und angrenzenden Senken, angeschwemmter Erde, steinig sandigen Böden
Wassergaben:
  • gut im Sommer
  • kein Wasser auf die Oberfläche bei Sonneneinstrahlung; es kommt sehr schnell zu Verbrennung und somit zu Pilzbefall
  • Winter gelegendlich
Temperatur:
  • braucht grosse Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht
  • in der Ruheperiode bei 5-10°C überwintern
Düngung:
  • 1 bis 2 mal in der Wachstumsperiode
Sonstiges:

Kultivierung

 

Vermehrung nur durch Samen möglich

ähnliche Arten:

 

 

andere Ferocacus-Arten: