Euphorbia ferox

 

 

Euphorbia ferox
Euphorbia ferox

Systematik

(Quelle: wikipedia)
   
Ordnung: Malpighienartige (Malpighiales)
Familie: Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae)
Unterfamilie: Euphorbioideae
Tribus: Euphorbieae
Untertribus: Euphorbiinae

Gattung:

Wolfsmilch
Untergattung: Rhizanthium

Wissenswertes

 

Synonyme :  Euphorbia caespitosa

 

Im Jahre 1913 von Dr. Rudolf Marloth (Kapstadt, Südafrika) beschrieben.

 

Erhaltungszustand :  Weitere Auflistung in CITES Anhang 2 .

 

ähnliche Formen:  

  • E. aggregata , mammillaris , anoplia , ferox , heptagona , pentagona und polygona
  • E. enopla ist leicht zu verwechseln, E. ferox ist jedoch viel dicker im Durchmesser
  • auch die verwanden Arten: E. aggregata und E. pulvinata sind sehr ähnlich, doch können sie durch ihre markanten Formen und Wuchs, gut unterschieden werden

 

 

Herkunft / Verbreitungsgebiet

 

Südafrika, "Great Karoo"-Gebiet ( Verbreitungsgebiet beginnt im Osten um "Graaff Reinet" und von dort nach Westen bis "Beaufort" westl.)

In diesen Gebieten wächst sie oft zusammen mit Euphorbia esculenta und Euphorbia mammillaris, ist aber die domminierende vorkommende Art.

Beschreibung

 

Wuchsform:
  • säulenförmig,  verzweigend von der Basis
  • strauchartig durch Verzweigungen; bis ca. 60cm Durchmesser
  • Einzelsäule ca. 5cm Durchmesser
Aussehen:
  • saftig grün gefärbte 8-12 Rippen
  • Rippen mit starken großen Dornen besetzt
  • Einzelrippen linear horizontal angeordnet; nur selten mit Krezungskanälen
  • Warzen an den Rippen nur als kleine Erhöhung ersichtlich
Blätter:
  • sehr kleine kurzlebige Blätter im Bereich der Krone und Neuaustrieb
  • treiben aus den minnimal erhöhten Warzen
Dornen: 
  • grün-gelblich bei Neuaustrieb
  • Umfärbung zu rötlich-violetten Stacheln
  • im späteren Wachstum verholzend; grau-gelblich
  • erscheinen aus den Axillen zwischen den Warzen
  • Länge bis ca. 1,5cm; an der Basis ca. 2mm dick; spitz und gerade zulaufend
Blüten:

Ansprüche

 

Standort / Licht:
  • benötigt viel Licht, Abendsonne zu empfehlen um ihren kompackten Wuchs zu begünstigen
  • halbschattig
  • Pflanzen, die nicht in voller Sonne gehalten werden, wachsen schneller und Pflanzenkörper erhält seine saftige grüne Farbe so wie lilafarbene Dornen
  • im Sommer im Freien oder auf Terrasse geschützt vor Regen mit viel Licht
  • Fensterbretthaltung nichts so günstig; Westseite begünstigt, muß aber für einen einigermaßen geraden Wuchs öfters mal gedreht werden (neigt dazu zum Licht zu wachsen)
  • im Winter sehr hellen Standort
PH-Wert & Boden:
  • stellt an den Boden keine besonderen Ansprüche
  • gut durchlässigen trockenen mineralischen Boden
  • ein gut nährhafter Boden begünstigt die Dornenfarbe und kräftigeren Dornenwuchs
Wassergaben:
  • regelmäßig während der aktiven Vegetationsperiode von März bis Oktober
  • 1x wöchentlich durchdringend wenn Substrat völlig trocken
  • im Winter vorsichtig giessen bis fast trockenbei Temperaturen um 5°C
Temperatur:
  • mäßig warm
  • im Winter ca. 8 °C (minimale Temperatur 5°C)
Sonstiges:
  • im Vegetationsgebiet sind gelegentliche Regenfälle im Sommer und Winter
  • bei zu viel praller Sonne bleichet die Pflanze und Bedornung aus

Kultivierung

 

Vermehrung leicht durch Stecklinge.

  • Vorsichtiges abtrennen von der Mutterpflanze; 
  • Tipp: um den giftigen milchigen Saft der aus der Trennstelle austritt ausbluten zu lassen, stellen sie den Trieb in ein Glas Wasser
  • ansonst die durch den giftigen Milchsaft entstehende Latexschicht an der Schnittstelle entfernen
  • dann die Trennstelle gut abtrocken lassen (ca. 2 Wochen) bevor sie in neues Substrat eingesetzt werden um Wurzeln zu bilden
  • Substrat sollte gut durchlässig sein (Sand-Kakteenerdmischung)

 

 

Warnung!

 

Alle Euphorbien haben einen giftigen weißen Saft. Dieser kann an Haut, Augen usw. allergische Reizungen verursachen! Gehen Sie vorsichtig mit Euphorbien um! Tragen sie Handschuhe, möglichst auch eine Arbeitschutzbrille um Augenkontakt zu vermeiden.

Links

Verwande thematisch bezogene Seiten